Symbol aus dem Gemeindewappen

Beim Erstellen von diesem Familienwappen war dem Wappenstifter der Bezug zum Heimatort seiner Familie sehr wichtig. Er wollte ein Symbol aus dem Gemeindewappen mit einbinden. Ebenso wichtig war ihm die Darstellung des Berufes einer seiner Vorfahren. Besonders die Tatsache, dass es dieses alte Gemeindewappen seit 1978 nicht mehr gibt, war Anlass genug, ein Symbol aus diesem Wappen zu übernehmen. Somit ist dieses historische Gemeindewappen wenigstens in Teilen überliefert. Zur Info: Die Gemeinde Notzing nordöstlich von München wurde infolge der damaligen Gebietsreform aufgelöst und den Gemeinden Oberding und Hallbergmoos zugeführt. Das historische alte Gemeindewappen ist somit nicht mehr in Gebrauch. Daher hatte der Wappenkünstler den Pfeil als Symbol aus dem historischen Gemeindewappen des Heimatortes gewählt.

Für den Wappenstifter ist das historische Gemeindewappen ein erhaltenswertes Kulturgut. Damit ist ein Familienwappen entstanden, in dem ein nicht mehr existierendes Wappen für die Nachkommen teilweise erhalten wurde. Die Familie ist in dem Familienwappen in der Hauptsache durch ihren Heimatort repräsentiert.

Familienwappen mit Symbol aus dem Gemeindewappen
Familienwappen mit Symbol aus einem historischen Gemeindewappen

Unsere Familienwappen in einer öffentlichen Wappenrolle

Wir sind wieder mit dabei. In den neuen Ausgaben der öffentlichen Wappenrollen. Auch diesmal sind wieder mehrere Familienwappen vom Wappenkünstler von Wappen erstellen veröffentlicht. Unser Dank geht natürlich an die Wappenstifter. Sie setzen ihr Vertrauen in unsere Arbeit, sie lassen ihr Familienwappen bei uns erstellen. Wir bemühen uns auch weiterhin sehr, das in uns gesetzte Vertrauen zu bestätigen. Für uns ist es immer wieder eine Bestätigung unserer Arbeit als Wappenkünstler und Heraldiker. Eine Veröffentlichung, bzw. Registrierung von einem unserer Familienwappen in einer öffentlichen Wappenrolle.

Ein Großteil der Wappen auf unserer Seite Wappen Muster ist in einer Wappenrolle registriert. Eine Registrierung ist freiwillig. Einige Wappenstifter legen keinen Wert auf eine Registrierung, bzw. Veröffentlichung von ihrem Familienwappen. Allerdings ist eine Registrierung schon sinnvoll. Auch nach vielen Jahren kann beispielsweise nachgewiesen werden, wer und wann das Wappen gestiftet hat. Und warum welche Symbole verwendet wurden. Vor allem ist es durch die Veröffentlichung geschützt vor unbefugter Benutzung.

Einige Wappenbücher sind sehr aufwendig hergestellt. Beispielsweise die des Münchner Herold. Ein Buchbinder verarbeitet diese Bücher mit Leineneinband. Des weiteren sind sie mit Fadenbindung gebunden. Weiterhin mit Goldprägedruck versehen und auf schwerem Papier in Farbe gedruckt. Und jedes Wappenbuch enthält einen Gesamt-Index der registrierten Wappen. Zudem ist jedes einzelne Familienwappen auf einer eigenen Seite in Farbe abgedruckt. Zusätzlich enthält der Eintrag auch die Wappen Beschreibung und Wappen Begründung.

Familienwappen, die von uns gezeichnet sind, finden sich auch in den Wappenverzeichnissen vom Wappen-Löwe. Und mehrere Familienwappen sind in der Wappen Rolle Berliner Herold veröffentlicht.

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Wappenrolle mit Familienwappen von Wappen erstellen

Beispiel für ein Familienwappen Standard:

Dieses Wappen hat der Wappenkünstler in der Version „Standard“ erstellt. Das sogenannte Familienwappen Standard. Diese einfachere Variante zeichnen wir ebenso handgezeichnet wie auch die plastische Version. Auch hier verwenden wir keine Clipart-Elemente. Alle Familienwappen sind tatsächlich vom Wappenkünstler mit der Hand gezeichnet, egal ob „plastisch“ oder „Standard“. Es kann vorkommen, dass einige Elemente mehrmals verwendet werden. Wenn eine bereits gezeichnete Helmdecke oder ein bereits gezeichnetes Symbol auch bei einem anderen Familienwappen passt. Auch beschrieben unter So entsteht ein Familienwappen

Nach der Handzeichnung wird das Wappen eingescannt. Die Wappen-Zeichnung wird mit Tuschestiften als eine schwarz-weiße Strichzeichnung erstellt. Und die Farbflächen werden digital eingefärbt, damit man helle, klare, saubere Farben erhält. Die Version Standard ist weniger aufwändig als die plastische Version, daher auch schneller fertig und günstiger im Preis.

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Wappenkunst früher und heute:

Die überlieferten alten Wappen sind Kunstwerke der besonderen Art. Wappen mit botanischen und zoologischen Symbolen und Figuren im Schildbild zeigen in den verschiedenen Epochen eine symbolisierte Vereinfachung. Die Schildfiguren Löwe und Lilie beispielsweise sind sehr häufig in jeder Epoche verwendet. Bei diesen Symbolen kann man die Verwandlung auch sehr gut erkennen. Jede Zeitepoche hat ihre eigene Wappenkunst. Die verschiedenen Stile sind in jeder Epoche weiterentwickelt. Ursprünglich naturalistisch gezeichnet, entwickelten sich die Zeichnungen immer einfacher, plakativer, bis in dieses Jahrhundert. Hier sind die Familienwappen noch einfacher, „kantiger“, plakativer gezeichnet. Wichtig ist, dass die Symbole und Figuren gut erkennbar sind. Und dass charakteristische Besonderheiten hervorgehoben werden. So zeichnet man beispielsweise bei einem Adler den Kopf mit dem Schnabel größer, als er in Natura ist.

Heutzutage hat sich eine gesunde Mischung aus den verschiedenen Stilen entwickelt. Man zeichnet Familienwappen gerne wieder etwas künstlerischer. Wobei man darauf achten sollte, dass am Ende kein zu grober Stilmix entsteht. Wenn man ein Familienwappen zeichnen lässt, ist neben der heraldischen Korrektheit natürlich auch das Aussehen der Wappenzeichnung für den Wappenstifter sehr wichtig. Daher ist es nur zu verständlich, dass man von der groben Vereinfachung wieder abgekommen ist. Wobei wiederum auch beachtet werden sollte, dass das Familienwappen auch noch in der Verkleinerung gut zu erkennen ist. Vielleicht möchte man ja mal einen Siegelring oder ähnliches machen lassen.

Nicht alles ist Wappenkunst

Seit einigen Jahren gibt es fertige grafische Vorlagen zum Erstellen von Wappen. Diese sind beispielsweise im Internet zum herunterladen zu finden. Oder man kann diese auf einer CD kaufen. Diese Vorlagen braucht man nur noch am Computer zusammensetzen. Folglich passen die Symbole oftmals nicht in die vorgesehene Schildteilung. Das ist durchaus als eine weitere „Stilrichtung“ zu betrachten. Ob die sich allerdings durchsetzt und ob das als künstlerisch gelten kann, als Wappenkunst, muss jeder für sich selber beantworten. Die Handarbeit bleibt somit auf der Strecke. Bei der Hand-Zeichnung wiederum ist das anders: man passt das Symbol an die Fläche an. Und man passt die Strichstärke an die Größe der Symbole an, etc.

Die Heraldik steht in Beziehung zu mehreren Wissensgebieten

Die Bedeutung der Heraldik in den folgenden Wissensgebieten ist immens.

Genealogie und Heraldik

Die Genealogie, die Stammbaumforschung, beziehungsweise die Familienkunde können nur mit Hilfe der Heraldik erfolgreich betrieben werden. Familienwappen sind als Quelle der Forschung unersetzlich.

Siegelkunde und Heraldik

Die Siegelkunde und die Heraldik sind miteinander verbunden. Aus Siegelbildern wurden viele Wappen erstellt. Und viele Siegel (besonders Dienstsiegel im kommunalen Bereich) enthalten ein kommunales Wappen oder ein Familienwappen.

Münzkunde und Heraldik

Und schließlich geben Darstellungen von Wappen auf Münzen Aufschluss über die Geschichte von Ländern, Staaten und Dynastien. Findet sich auf einer Münze beispielsweise ein kommunales Wappen, ist das ein Hinweis darauf, dass die Stadt über Privilegien verfügte. Beispielsweise über das eigene Prägen von Münzen.

Allgemeine Geschichte und die Bedeutung der Heraldik

Die Inhalte von Wappen geben wertvolle Hinweise auf politische, kriegerische oder kulturelle Entwicklungen. Oder Abhängigkeitsverhältnisse oder Besitzverhältnisse sind oft in Wappen dargestellt. Die Politik, die Herrschaft der Kirche, die Entstehung von Klöstern sind mitunter in Wappen illustriert. Ebenso sind Abhängigkeiten von bestimmten Gebieten oder Städten gegenüber Herrschern sowie Dynastien symbolisch in (kommunalen) Wappen zu finden.

Auch finden sich in Familienwappen oft Gegenstände aus dem damaligen Alltag. Diese sind heute teilweise vergessen oder unbekannt. Beispielsweise der Turnierkragen oder der Feuerstahl, außerdem Bildmotive aus Volkslegenden. Häufig sind auf Wappen auch die unterschiedlichsten Arten von Waffen abgebildet. Dementsprechend sind in den Darstellungen aus den verschiedenen Zeitepochen auch ihre Entwicklungen zu erkennen. Wertvolle Hinweise geben Wappen abschließend über die Berufe der Menschen aus bestimmten Regionen. Oft sind Zunftzeichen der handwerklichen Berufe abgebildet.

Siehe auch „Die Entwicklung der Wappen in der Geschichte“.

Die Helmdecke im Familienwappen:

Die Helmdecken haben sich aus einem kleinen Tuch entwickelt. Dieses war beim Turnier am hinteren Bereich des Helmes befestigt. Es sollte den Nacken des Turnierritters zu schützen. Daraus haben sich in der Heraldik die Helmdecken entwickelt. Sie laufen in dekorativen Formen vom Helm nach unten. Meist an beiden Seiten des Schildes entlang. Ohne diese Decken ist heute kaum ein Familienwappen denkbar.

Von glatten zu geschwungenen Helmdecken

Ursprünglich bestand ein Wappen aus dem Schild, dem Helm und der Helmzier. Dann kam zum frühgotischen Wappenbild eine glatte Decke hinzu, die einfach auf den Helm gelegt wurde. Mit der Zeit haben sich die Decken immer mehr geteilt und verziert, so dass schließlich die heutigen grafisch aufwendigen, teilweise ausladenden Verzierungen das Familienwappen schmücken.

Die Decken können ineinander verschnörkelte ornamentierte Deckenstreifen sein. Mit Blattoptik und spitz zulaufenden Enden beispielsweise oder so aussehen wie Stoffstreifen (Bänderdecke). Oder schließlich eine Form annehmen, die an die Helmzier angepasst ist. Zum Beispiel hoch stehende Formen bei einer hohen, schmalen Helmzier. Damit keine optischen Löcher entstehen. Die Decken sind immer zweifarbig, sie haben eine farbige „Oberfläche“ und eine metallfarbene „Innenseite“. Dadurch, dass die Helmdecken sich verzweigen und immer wieder drehen, sieht man eine Vorder- und eine Rückseite. Es gibt auch Varianten, bei denen die beiden Seiten neben dem Helm unterschiedliche Farben haben.

Beim Erstellen von einem Familienwappen sollte man die Helmdecken in Form und Charakter dem Helm, der Helmzier und dem Schildbild anpassen. Helmdecken sind zwar bei einem Wappen nebensächlich, aber sie machen optisch einen großen Teil eines Familienwappens aus. Demzufolge sollten sie auch ansprechend gestaltet werden. Weitere Infos über die Bestandteile von einem Familienwappen erhalten Sie hier.

Viele Beispielwappen können Sie auf der Homepage von Mein Familienwappen finden.

Familienwappen einer Familie aus Köln

Bauwerke in Familienwappen: Dieses Familienwappen zeigt Symbole, welche die Berufe der Vorfahren und den Beruf und Wohnort des Wappenstifters darstellen. Wichtig ist dem Wappenstifter die Darstellung des Kölner Domes aus seiner Heimatstadt Köln. Da es in der Heraldik nicht ganz korrekt wäre, den Kölner Dom als solchen mit allen Details abzubilden, haben wir nur die Kreuzblumen aus den Spitzen der beiden Türme dargestellt. In der Wappenbeschreibung werden diese dann heraldisch als „ornamentierte Steinkreuze“ beschrieben / blasoniert. In der Wappenbegründung steht der Hinweis auf die „Kreuzblumen des Kölner Domes aus Köln, dem Wohnort des Wappenstifters“.

Bauwerke in Familienwappen werden stark stilisiert dargestellt. Das Mauerwerk beispielsweise wird nur angedeutet. Beliebt sind vor allem Türme, Burgen, Mühlen, Brunnen und Brücken. Eine der wohl bekanntesten Darstellung einer Burg zeigt das Wappen der Hansestadt Hamburg. Die Bauwerke können jede der heraldischen Farben, bzw. Metallfarben haben, so kann eine Burg auch zum Beispiel rot sein. In unserem Fall konnten wir die nächst gelegene Farbe wählen und zwar schwarz.

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Bauwerke in Familienwappen

Familienwappen und die Helmzier

Jeder Helm auf einem Familienwappen ist geschmückt mit der Helmzier. Diese zeigt Symbole, die seit dem 13. Jahrhundert bei Turnieren auch tatsächlich auf Helmen angebracht waren. Ursprünglich wurden Symbole aus dem Schildbild wiederholt. Oder beispielsweise Büffelhörner, Adlerschwingen (Flug), Fahnen oder Federn auf den Helm gesetzt. Diese Elemente wurden aus Stoff, Leder, Pappmache oder Holz gebaut.

Die Helmzier dient in der Heraldik dazu, bei gleichem Schildbild eine Unterscheidung möglich zu machen durch eine individuelle Figur auf dem Helm. Später, gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Zier phantasievoller, es wurden Darstellungen von Tieren, Menschen, Pflanzen und verschiedenen Gegenständen auf dem Helm angebracht. In der Heraldik werden diese Figuren als „gemeine Figur“ bezeichnet. Erst durch diese „Helmaufbauten“ ist ein Familienwappen ein Vollwappen. Und zwar zusammen mit dem Schild und dem Helm mit der Helmdecke. Siehe bitte auch unter Das Familienwappen, Erkennungszeichen einer Familie.

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Familienwappen mit Straußenfedern als Helmzierde

Die Schraffur zur Darstellung der Farben

Um ein Familienwappen auch in einem schwarz-weiß-Druck farbig darstellen zu können, müssen die Farben irgendwie gezeigt werden. Ursprünglich hatte man die farbigen Felder mit Buchstaben beschriftet. Aber das setzte sich in der Heraldik nicht durch. Im 17. Jahrhundert konnte man ein Abbild eines Familienwappen vervielfältigen, indem man es mit einem Kupferstich druckte. Daher konnte man nur einfarbige Darstellungen vervielfältigen. Um ein Wappen auch „farbig“ zu drucken, hatten Kupferstecher ein Schraffur-System entwickelt. Farben als Schraffur zu zeigen, ist eine äußerst einfache, aber effektive Möglichkeit, um einfarbige Wappen „bunt“ aussehen zu lassen. Damit konnte man bei Familienwappen, die man nur in einer Farbe als Kupferstich gedruckt hatte, auch alle anderen heraldischen Farben darstellen.

Dieses System mit dem Schraffieren hat sich seither durchgesetzt. Es findet sich auch in alten Wappenbüchern, die man oft aus Kostengründen nur in einer Farbe gedruckt hatte. Somit konnte man jedes Familienwappen nicht nur in der Wappenbeschreibung, sondern auch in einer einfarbigen Wappenzeichnung „farbig“ zeigen. Auch heute noch verlangen einige Wappenrollen zusätzlich zur farbigen Wappenzeichnung auch diese Form der Farbdarstellung.

Die verschiedenen Schraffuren

Um bei einer schwarz-weißen Wappenzeichnung Farben darzustellen, verwendet man in der Heraldik bestimmte Formen der Schraffur. Diese sind für die einzelnen Farben genau festgelegt:

Blau: Linien horizontal / Rot: Linien vertikal / Grün: Linien diagonal von links oben nach rechts unten / Purpur: von rechts oben nach links unten / Schwarz: Linien horizontal und vertikal übereinander (gekreuzte Linien) / Gold: gepunktet / Silber: keine Zeichnung, die Fläche bleibt leer.

Mit diesen Schraffuren kann der Wappenkünstler jede Farbe in jedem schwarz-weiß gezeichneten Familienwappen darstellen. Der Vollständigkeit halber soll nur erwähnt werden, dass auch beispielsweise die Hautfarbe und Naturfarbe mit einer Schraffur dargestellt werden können. Diese werden aber nur selten in Familienwappen verwendet. Die Farben im Wappen werden hier beschrieben.

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Farben als Schraffur

Was ist eine Vektordatei?

Wir bieten auch eine Familienwappen Vektordatei an. Der große Unterschied von einer Bilddatei zu einer Vektordatei besteht darin, dass eine Bilddatei aus einzelnen Bildpunkten besteht. Zusammen ergeben sie in einem Pixelraster ein Bild. Und eine Vektordatei ist eine rechnerische Beschreibung einer Abbildung. Ein Digitalfoto ist immer ein Pixelbild, eine Grafik kann ein Pixelbild sein oder eine Vektordatei. Die Bezeichnung „Vektor“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Träger“, „Fahrer“.

Vektoren und Pixel

Eine Pixeldatei kann beispielsweise ein JPG, TIF, PNG oder ähnliches Dateiformat haben. Eine Vektordatei kann ein EPS, AI oder ähnliches Dateiformat haben. Ein PDF-Dateiformat kann Pixel- und Vektordateien gleichermaßen enthalten.

In einer Vektor-Datei werden Abbildungen als Konturen in Zeichenwegen und Farbflächen dargestellt. Eine schwarze Linie besteht in einem Pixelbild aus einzelnen, aneinandergereihten schwarzen Punkten, den Pixeln. Ist die Linie vektorisiert, ist diese rechnerisch beschrieben als Anfangs- und Endpunkt mit Farbe und Linienstärke. Ist die Linie gebogen, ist diese mit den sogenannten Bezierkurven beschrieben. Ebenso kann man Farben rechnerisch darstellen, im Gegensatz zum Pixelbild. Hier besteht eine einfarbige Farbfläche wieder aus vielen einzelnen, diesmal gleichfarbigen Pixeln. Bei einer Bildgröße von 100 x 100 Pixeln hat eine farbige Fläche 10.000 Pixel – bei der Vektordatei wird neben der rechnerischen Größe der Fläche nur der Farbwert beschrieben, man hat somit eine viel kleinere Datenmenge. Und die Abbildung ist zudem beliebig vergrößerbar, die Datenmenge bleibt gleich. Im Gegensatz zum Pixelbild, hier bekommt man eine große Datenmenge, wenn man ein großes Bild hat.

Auch Schriften im alllgemeinen sind als Vektorenbeschreibung abgespeichert. Dadurch sind sie in jeder Größe und Farbe im Normalfall immer gestochen scharf abgebildet. Und die Datenmenge bleibt die gleiche, unabhängig von der Größe der Darstellung. Rechnet man eine Schrift in ein Pixelbild um, entstehen an den runden, bzw. diagonalen Kanten kleine Stufen. Das sind die einzelnen sichtbaren Pixel. Beispielsweise bei gedruckten Plakaten mit Bild und Text werden diese Vorteile genutzt. Indem man ein Pixelbild (das Foto) mit Vektordateien (die Schriften) kombiniert und eine PDF-Datei erstellt (kann beide Datenformate speichern) für die Druckerei.

Das Familienwappen wird „nachgebaut“

Auch ein Familienwappen lässt sich rechnerisch so beschreiben und darstellen. Das Wappen liegt meist als Pixelbild in einer JPG- oder TIF-Datei vor. Sofern es denn digitalisiert wurde. Die Zeichnung besteht also aus einzelnen farbigen Pixeln in einem Raster. Eine Familienwappen Vektordatei zu erstellen bedeutet, dass das originale Wappen-Bild in einem grafischen Programm nachgezeichnet wird. Es ist somit rechnerisch beschrieben.

Vorteile der Familienwappen Vektordatei

Eine Vektordatei kann in einem grafischen Programm jederzeit nachbearbeitet werden. Man kann beispielsweise Formen verändern, sehr einfach Sonderfarben anlegen für einzelne Farbflächen. Gold oder Silber wirken in Sonderfarben völlig anders als in Offset-Druckfarben. Und das Familienwappen kann man praktisch in jeder Größe ausgeben. Und das ohne Qualitätsverlust. Im Gegensatz zur JPG-Datei, die bei einer Vergrößerung unscharf und pixelig wird. Ein Pixelbild kann maximal nur so groß wiedergegeben werden, wie es einst erstellt wurde.

Allerdings sind komplizierte Licht- und Schatteneffekte technisch in vektorisierter Form nicht darstellbar. Dafür eignet sich wiederum eine Pixeldatei besser.

Dateiformate beim Neu Erstellen von einem Familienwappen

Bei Wappen erstellen werden übrigens beide Dateiformate für eine Wappen-Erstellung kombiniert. Erst wird eine echte Handzeichnung eingescannt, man erhält eine Pixeldatei. Um das Wappen sauber darstellen zu können, wird die Zeichnung zweitens in einem grafischen Programm nachgezeichnet, man erhält eine Vektordatei. Um dann wiederum drittens die plastischen Effekte zu erhalten, muss die Vektordatei in eine Pixeldatei umgewandelt werden. Damit die Licht- und Schatteneffekte eingearbeitet werden können. Diese Datei bekommt jeder Wappenstifter. Bei einer zusätzlichen Bestellung der Vektordatei muss man dann vom fertigen Wappen eine neue Vektordatei erstellen. Siehe auch Wie entsteht ein Familienwappen und Was kostet es, ein Familienwappen zu digitalisieren.

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