Sie suchen ein originelles Geschenk für Weihnachten?

Geschenk Idee für Weihnachten: Ein Geschenk, das hochwertig und persönlich sein soll? Verschenken Sie doch ein Familienwappen, bzw. einen Gutschein für das Erstellen von einem Familienwappen. Schreiben Sie mir einfach eine Mail oder rufen Sie mich an. Der Geschenkgutschein wird personalisiert, Sie können den Namen vom Empfänger darauf drucken lassen, ebenso auch Ihren Namen und den Anlass für das Geschenk. Sie erhalten den Gutschein auf einem repräsentativen, hochwertigen Druck auf festem Papier.

Sie wählen zwischen einem Wappen in plastischer Form oder in der Standard Form. Der Empfänger erhält (nach persönlicher Beratung und nach vorheriger Absprache) ein individuelles Familienwappen. Ein eigenes Wappen auf einem sehr hochwertigen Ausdruck, mit einer Wappenbegründung und mit einer Daten-CD, auf der das Wappen als Datei in Druckqualität enthalten ist. Das Wappen wird individuell von einem erfahrenen Heraldiker und Wappenkünstler entworfen und mit der Hand gezeichnet. Das Familienwappen wird zudem auf Wunsch kostenfrei auf der Internetseite mein-Familienwappen mit eigener Unterseite und eigener Internetadresse veröffentlicht.

Der Empfänger hat dann zwei Jahre Zeit, den Gutschein einzulösen.

Was ist „Mein-Familienwappen.de“?

Kürzlich tauchte die Frage auf, was denn genau die Internetseite www.mein-Familienwappen.de ist. Diese Internetseite Mein Familienwappen ist von Wappen-erstellen veröffentlicht. Sie bietet daher allen Kunden von Wappen-erstellen die Möglichkeit, sein eigenes Wappen auf einer Internetseite zu veröffentlichen. Dieses Angebot ist freiwillig und außerdem kostenfrei. Und diese Homepage ist kein Ersatz für eine Online-Registrierung. Die Homepage soll nur privaten Zwecke dienen.

Es gibt ein paar wenige Voraussetzungen, um sein eigenes Familienwappen auf dieser Seite zu veröffentlichen. Das Wappen muss einen künstlerischen Anspruch haben. Es muss vor allem – zumindest die grafische Vorlage – handgezeichnet sein. Das Wappen darf daher nicht mit den sogenannten Cliparts hergestellt und „zusammen geschustert“ sein. Das sind fertige grafische Elementen, die meist kostenlos aus dem Internet geladen sind oder von einer Daten-CD stammen. Das lehnen wir kategorisch ab. Und es muss außerdem, besonders relevant, natürlich den heraldischen Vorgaben entsprechen.

Ein neues Familienwappen, welches ein Wappenkünstler von Wappen-erstellen gezeichnet hat, ist automatisch in einer guten Qualität erstellt, bzw. gezeichnet. Und kann folglich ohne Weiteres auf Mein-Familienwappen.de veröffentlicht werden. Informationen zum Wappenkünstler von Wappen-erstellen finden Sie unter diesem Link.

Zeigen Sie es Ihren Freunden: mein Familienwappen

Jedes Familienwappen erhält auf dieser Homepage eine eigene Unterseite mit eigener Internet-Adresse. So können Sie Ihr Wappen auf einer separaten Seite weltweit jedem zeigen, der den Link dazu von Ihnen erhält. Ohne weitere störende Elemente auf der Seite. Zusätzlich ist es auch ganz einfach, diese persönliche Seite zu verlinken. Auch von Facebook oder Instagram lässt sich auf Ihre persönliche Wappen Seite verlinken.

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Beispiel einer Unterseite von Mein Familienwappen

Die „natürlichen“ Farben in der Heraldik

Beim Entwerfen von Familienwappen sollten „natürliche“ Farben sehr sparsam eingesetzt werden. Der Sinn der ursprünglichen Wappenkunst besteht ja darin, in einem Wappenschild die Symbole sehr vereinfacht, stilisiert darzustellen mit starken Kontrastfarben. Damit die Wappen schon von Weitem gut zu erkennen sind. Dazu gibt es bestimmte kräftige Farben in der Heraldik.

Wenn beispielsweise ein Tier eingefärbt ist, nimmt man eine der heraldischen Farben oder Metallfarben. Es spielt keine Rolle, ob diese Farbe „unnatürlich“ bei einem Tier aussieht. Der Löwe im Wappen von Schleswig zum Beispiel ist blau. Jedes Symbol kann man in einer der heraldischen Farben zeichnen. Völlig unabhängig von seiner tatsächlichen Farbe.

Allerdings kann man, wenn möglich, eine heraldische Farbe nehmen, die der Originalfarbe am nächsten ist. Beispielsweise Silber für einen Elefanten oder Rot für einen Hirsch. Würde man eine „natürliche“ Farbe nehmen, wäre der Elefant grau und der Hirsch braun. Möglich ist es — aber wie bereits erwähnt sollte es sparsam eingesetzt werden. Farben können auch in schwarz-weiß dargestellt werden mithilfe von einer Schraffur. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Die Farbdarstellung mit einer Schraffur.

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Farben in der Heraldik

Die drei Epochen der Heraldik

Die Heraldik des Schildes

Man kann von drei Epochen der Heraldik sprechen. Erste Epoche: Der Schild zeigt Symbole und Abbildungen, die aus der Entfernung gut zu erkennen sind. Sie sind somit ein Symbol seines Trägers, das ihn unter seinem Helm erkennbar für die eigenen Mitstreiter und natürlich auch für die Gegner macht. Aber noch fehlen dem Kampfhelm eine Helmzier oder eine Helmdecke. Zusammen mit dem Schild zählen sie zu den Bestandteilen eines heraldischen Vollwappens. Diese Epoche endet gegen Ende des 13. Jahrhunderts. In dieser Zeit unterscheiden sich Kampfspiele kaum von richtigen Kämpfen. Siehe auch: Die ersten Wappenbilder.

Die lebende Heraldik

Das Wappen gewinnt nun immer mehr an Bedeutung. Das Schildbild wird nicht mehr nur als Persönlichkeitszeichen einer Person verwendet. Und es wird als Familienzeichen weiter vererbt, es ist nun ein Familienwappen. Das Persönlichkeitszeichen ist nunmehr die Helmzier. Diese identifiziert den Ritter bei der vorher stattfindenden Helmschau als Teilnehmer beim Turnier. Sie ist ein Zeichen der Turnierfähigkeit des Ritters. Und er konnte im Turnierkampf nicht nur an seinem Schild, sondern noch genauer an seiner Helmzier erkannt werden.

Von da an bilden der Schild zusammen mit dem Helm, der Helmzier und den Helmdecken das Vollwappen. Der Kampfschild bekommt damit eine zusätzliche Bedeutung als heraldischer Schild. Es ist die Blütezeit der Heraldik, des Familienwappens und der Wappenführung. Sie dauert von Ende des 13. Jahrhunderts bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts an. Das Wappen ist nun anerkannt und kann vererbt werden, es erhält auch rechtliche Bedeutung, z.B. in einem Siegel. Es ist nicht mehr nur in Kämpfen und Turnieren von Bedeutung. Sondern es ist vielmehr als eindeutiges Persönlichkeitszeichen einer Person oder einer Familie wichtig. Familienwappen sind nun rechtlich anerkannt, unantastbar, eindeutig zuzuordnen und spielen somit eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft.

Die tote Heraldik

Durch die Erfindungen moderner Waffensysteme, der Feuerwaffen, werden die Kampftechniken und die Rüstungstechniken völlig umgestellt. Der Sinn und Zweck der Abwehrwaffen gehen verloren. Auch das Turnierwesen stirbt aus, folglich gibt es keine Veranlassung mehr, einen Schild mit einem Wappen und einen Helm mit der Helmzier zu tragen. Die Wappen werden nur noch in Siegeln und als Zierwappen verwendet.

Garantierte Leistungen von Wappen erstellen

Wappen erstellen Leistungen: Wir erstellen Familienwappen, die wir nach den heraldischen Richtlinien entwerfen und mit der Hand zeichnen. Sie sind somit registrierfähig in einer öffentlichen Wappenrolle. Die Anmeldung übernehmen wir kostenfrei. Wir reichen das Familienwappen ein und helfen Ihnen bei den Formalitäten. Wenn wir bei Wappen erstellen ein Familienwappen entwerfen und fertig erstellen, bekommt der Auftraggeber das Wappen auf einem hochwertigen Druck mit einer Wappenbegründung. Zusätzlich wird es kostenfrei veröffentlicht auf Mein-Familienwappen.de. Und wir erstellen außerdem eine Daten-CD mit Druckdaten von dem Familienwappen.

Wappen entwerfen in Handarbeit

Wir garantieren, dass nur ein erfahrener Heraldiker sowie ein erfahrener Wappenkünstler an den Familienwappen arbeiten. Und wir entnehmen die Gestaltung und das Konzept nicht von einem bestehenden Familienwappen oder von anderen Vorlagen. Sondern wir entwerfen und erstellen jedes Wappen selbstverständlich neu. Damit ist die Einmaligkeit und Individualität gesichert.

Wir garantieren, dass wir jede Vorlage von jedem Familienwappen mit der Hand vom Wappenkünstler zeichnen. Und dass wir diese Zeichnungen dann individuell am Computer weiter bearbeiten. Aber nicht mit irgendwelchen vorgefertigten Filtern aus Grafikprogrammen (die könnten so eine Optik ohnehin nicht darstellen). Sondern auch die Arbeiten am Computer werden mit der Hand angefertigt. Mit einem grafischen Stift auf einem Grafiktablett gezeichnet, damit die Familienwappen ihre endgültige Optik erhalten. Wir verwenden niemals fertige grafische Vorlagen. Die künstlerische, kreative Handarbeit ist die gleiche wie mit Stift und Papier, als Werkzeuge dienen in diesem Fall Grafikstift und Tablet. Hier werden die mit der Hand gezeichneten Linien und Flächen direkt auf das Computerdisplay übertragen. Dieser kurze Film (Youtube) zeigt die Entstehung eines Wappens. Zuerst entsteht eine Bleistiftskizze. Zweitens das Nachbauen in einem Grafikprogramm. Und drittens das fertige Familienwappen. Siehe bitte auch Familienwappen erstellen (so entsteht ein Familienwappen).

Unsere Wappen erstellen Leistungen

Und natürlich können Sie als weitere Wappen erstellen Leistungen von uns eine persönliche und zuverlässige Arbeit erwarten. Ebenso eine zügige Beantwortung Ihrer Anfragen. Schließlich eine kompetente und freundliche Beratung.

Wir garantieren, dass wir jede Vorlage von jedem Familienwappen mit der Hand selber zeichnen. Dieses bearbeiten wir dann am Computer weiter, aber wir verwenden niemals fertige grafische Vorlagen.

Die ersten Wappenbilder

Die ersten Wappenbilder in der Heraldik zeigen Tierdarstellungen. Beispielweise Löwen, Adler, Pferde, Stiere oder Darstellungen von Fabelwesen, wie Drachen und Panther, oder auch Panthier. Der hat allerdings nichts zu tun mit dem natürlichen Panther, der Raubkatze, sondern stellt ein Drachen ähnliches, feuerspeiendes Fabelwesen dar. Diese Figuren stammen aus der Zeit vor der Heraldik. Sie symbolisieren einerseits verschiedene Eigenschaften der Ritter und Herrscher, wie beispielsweise Mut, Stärke, Würde. Und sie hatten andererseits eine Bedeutung als Schutzsymbole oder Abwehrsymbole.

Bei den Germanen war es üblich, zur Unterscheidung der einzelnen Stämme die Kampfschilde mit unterschiedlichen Tiersymbolen zu bemalen. So konnte auf den ersten Blick jeder Kämpfer einem bestimmten Stamm zugeordnet werden. Es sind somit Stammesabzeichen, meist Figuren aus der Tier- oder Fabelwelt, beispielsweise Pferde, Stiere oder Drachen.

Pflanzliche Bildmotive wie Rose, Lilie, Eiche und Motive wie Schwert, Kreuz und Rad waren Sinnbilder für religiöse und rechtliche Inhalte. Die Darstellungen eines Familiennamens als redendes Zeichen in einem Familienwappen sind Bildmotive aus frühen Siegeln. So hatte beispielsweise eine Familie Fuchs als Symbol einen Fuchs im Schildbild.

Schildteilung im Familienwappen

Wappenbilder mit geometrischen Schildteilungen sind zurückzuführen auf die farbigen Feldzeichen der verschiedenen Territorien der Herrscher. Und auf die farbige Umsetzung von metallischen Beschlägen zur Materialverstärkung auf den Schilden.

Somit dienten die ersten Schildbemalungen nicht – wie später in der Heraldik – der Kennzeichnung eines individuellen Kämpfers. Sondern als Gemeinschaftssymbol, damit der einzelne Kämpfer einer Gruppe zugeordnet werden konnte.

Siehe auch Der Wappenschild vor der Heraldik.

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Beispiel für ein „redendes“ Wappen (Familie Fuchs)

Der grafische Stil von Familienwappen

Beim Familienwappen erstellen sollte man darauf achten, dass der Helm zum Schild und zur Helmdecke passt. Ein Topfhelm aus der frühen Zeit der Wappen passt zu einem einfachen frühgotischen Schild und zu einer eher einfachen Helmdecke. Ein Spangenhelm passt eher zu einem verzierten Schild und einer aufwendigen Helmdecke. Der grafische Stil von Familienwappen sollte also auch stimmen. Ebenso muss die künstlerischen Umsetzung einen gewissen Standard haben. Ausnahmen beim grafischen Stil bestätigen wie immer die Regel, inzwischen werden die Familienwappen teilweise in einem Stilmix erstellt, der zwar (unter Umständen) gut aussieht, aber in der Heraldik streng genommen falsch ist.

Natürlich oder stilisiert?

Ein Wappen wurde ursprünglich als Erkennungszeichen der Ritter im Kampf entwickelt, siehe auch unter Familienwappen-Geschichte. Man sollte die einzelnen Männer in ihren Rüstungen erkennen können. Der Wappenschild war einfach und kontrastreich dargestellt. Er musste eine gut sichtbare Fernwirkung haben, wie ein „Plakat“, also ein stilisiertes Bild. Neu zu gestaltende Familienwappen sollte man daher mit wenigen, einfachen stilisierten Zeichen zeichnen. Familienwappen müssen auch in der Verkleinerung gut erkennbar sein. Sie dürfen also nicht zu viele Details enthalten und sollten nach wie vor mit wenigen, klaren Symbolen auskommen.

Wir von Wappen erstellen gestalten für gewöhnlich das Schildbild mit stilisierten heraldischen Formen und Figuren. Die Helmzier, den Helm und die Helmdecken zeichnen wir in natürlicher, plastisch wirkender Form. Diese Elemente waren in den frühen Wappen auch tatsächliche, greifbare Gegenstände, siehe auch die einzelnen Bestandteile von Familienwappen. Trotzalledem achten wir natürlich darauf, dass wir eine Helmzier heraldisch korrekt zeichnen.

Siehe auch Wappenkunst im Laufe der Epochen

Familienwappen Spruchband

Beim Erstellen von einem Familienwappen verlangen Wappenstifter oftmals ein Spruchband. Es kann unter oder über dem Wappen in der Wappenzeichnung liegen. Auf dem Familienwappen Spruchband kann eine Devise enthalten sein oder der Familienname.

Eine Devise kann ein Motto einer Familie enthalten. Oder es enthält zur Kennzeichnung des Familienwappens den Familiennamen. Das kann sinnvoll sein, um ein Wappen sofort einer Familie zuordnen zu können. Außerdem ist ein Spruchband (oder Namensbanner) eine schöne dekorative Ergänzung eines Wappens. Aber es ist nicht Teil des eigentlichen Familienwappens. Das Familienwappen Spruchband ist ein zusätzliches Element von einem Familienwappen. Aufgrund dessen wird es in einer öffentlichen Wappenrolle im allgemeinen auch nicht mitgedruckt, sondern nur in der Wappenbeschreibung lediglich textlich erwähnt. Und auch nur, wenn es eine Devise enthält.

Weitere Beispiele für Familienwappen mit Spruchbändern siehe bitte unter Wappen-Muster. Noch mehr Familienwappen finden Sie außerdem unter unserer Seite Mein-Familienwappen.

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Familienwappen mit Spruchband

Anzahl der Schwungfedern bei einem Adler

Adlerschwingen im Familienwappen. Kürzlich tauchte die Frage auf, ob die Schwingen eines Bundesadlers eine bestimmte Anzahl an Federn haben müssen. Oder die Schwingen eines beliebigen anderen Adlers in einem Familienwappen. Es gibt Meinungen, die besagen, dass ein Adler sechs oder sieben Schwungfedern an jedem Flügel haben muss. So ist beispielsweise der deutsche Bundesadler für das Kleine Bundessiegel mit sechs Federn pro Schwinge dargestellt. Und im Großen Bundessiegel sind die Adlerschwingen im Familienwappen mit sieben Federn pro Schwinge gezeichnet. Der Bundesadler als Hoheitszeichen im Bundeswappen und als Logo der Bundesregierung hat fünf Federn pro Schwinge. Dieser Adler ist äußerst reduziert in zeichenhafter Form illustriert.

Der deutsche Bundesadler der Fußballnationalmannschaft auf dem Abzeichen vom deutschen Fußball-Bund hat übrigens nur vier Federn pro Schwinge. Und ein Bundesadler auf der Zufahrt zur Villa Hammerschmidt hat acht Federn.

Adlerschwingen im Familienwappen – richtig ist:

Allerdings spielt es keine Rolle, mit wie vielen Federn ein Adlerflügel dargestellt ist. Die unterschiedliche Feder-Anzahl ergibt sich aus der Art der Darstellung. Beziehungsweise ist sie eine rein künstlerische Interpretation des Wappenkünstlers in der Wappenzeichnung. Das bedeutet für ein Familienwappen, dass bei einem Adler als Helmzier mehr Federn als bei einem Adler im Wappenschild gezeichnet werden können. Ein Adler als Helmzier ist größer, hat mehr Volumen und wird somit großzügiger gezeichnet. Wohingegen ein Adler im Schildbild weniger Details haben sollte. Er ist kleiner dargestellt und kann somit weniger Federn haben. Auch zu diesem Thema relevant: Der grafische Stil von Familienwappen.

Wichtig ist:

Der Adler muss der Beschreibung entsprechen. Beispiel Bundesadler „ . . . auf goldgelbem Grunde einen einköpfigen schwarzen Adler zeigt, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge und Fänge von roter Farbe.“ Die Detail-Gestaltung des Adlers mit der Anzahl der Federn bleibt dem Wappenkünstler vorbehalten. Sie richtet sich nach der Gestaltung des Wappens, beziehungsweise der Vorlage des Wappens, des Familienwappens. Und richtet sich danach, ob es sich um ein Hoheitszeichen handelt, wie beispielsweise eine Bundesfahne oder eine Standarte des Bundespräsidenten, eine Bundesdienstflagge und so weiter.

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Adlerschwingen im Familienwappen

Gestaltung vom Wappenschild in der Zeit vor der Heraldik

Im Kampf wie auch in Turnieren trugen die Soldaten ein Schild. Die ältesten bemalten Schilde stammen aus der griechischen Antike. Die Soldaten trugen bereits damals geschlossene Helme bei Kämpfen. Man vermutet, dass die Zeichen auf dem Wappenschild symbolische Erkennungszeichen waren. Der Krieger musste schließlich als „Freund oder Feind“ identifiziert werden können.

Die Römer trugen keine geschlossenen Helme, daher war es nicht erforderlich, ein Wappenschild mit einem Erkennungszeichen zu tragen. Man konnte den Kämpfer ja schließlich erkennen. Der Schild hatte zwar auch ein Erkennungszeichen. Dieses diente aber dazu, einen Schildträger einer bestimmten Kampfgruppe zuordnen zu können. Bei den vorchristlichen Germanen war es üblich, zur Unterscheidung der einzelnen Stämme die Kampfschilde in unterschiedlichen Farben zu bemalen.

Zu den heute gebräuchlichen Schildformen und Schildgestaltungen war es ein langer Weg. Aus diesen Kampfschilden vor der Heraldik hatten sich im Laufe der Zeit die Wappen entwickelt, die wir heute kennen und mit denen wir Familienwappen erstellen.

Siehe auch Die ersten Wappenbilder.

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